Cookies

Cookie-Nutzung

Der Kinderfahrradhelm – bunte Designs und absolute Sicherheit

Fahrradhelm Kind Ob Fahrrad, Laufrad oder Roller – die Sicherheit deines Kindes geht immer vor. Optimalen Schutz vor Kopfverletzungen bei einem möglichen Sturz bietet deshalb der richtige Fahrradhelm. Er darf nicht wackeln, sollte zur Kopfform passen und muss natĂŒrlich auch optisch gefallen. Unser Ratgeber zeigt dir die beliebtesten Hersteller, die offiziellen Testsieger und wichtige Tipps, um den perfekten Fahrradhelm fĂŒr dein Kind zu finden.
fahrradhelm.net
  • farbenfrohe Designs
  • Lichtfunktion
  • angenehme Passform
  • leichtes Schließsystem

Kinderhelme Test & Vergleich 2020

Top-Themen: GrĂ¶ĂŸe, Kaufkriterien, Top 4

Kinder machen Ausflug mit FahrradBeim Umgang mit dem Laufrad oder Fahrrad gehört ein Helm immer zur Sicherheitsausstattung. Schließlich ist die Koordination der kleinen Radler noch nicht vollkommen entwickelt und schnell bahnt sich der nĂ€chste Sturz an. Was passiert? Der Kopf ist nahezu ungeschĂŒtzt und Verletzungen können ohne Helm sehr schwere Ausmaße annehmen. Eltern sollten deshalb ihre Kinder frĂŒhzeitig an den Fahrradhelm gewöhnen und am besten natĂŒrlich mit gutem Beispiel vorangehen. Doch woran genau erkennt man einen guten Fahrradhelm, wie ist er aufgebaut und welche Kriterien musst du beim Kauf beachten? All diese Fragen wollen wir in den folgenden Abschnitten genauer betrachten.

So funktioniert ein Fahrradhelm fĂŒr Kinder – harte Schale, weicher Kern

Ein moderner Kinderhelm ist mit einer harten Außenschale und einem gepolsterten Innenleben ausgestattet. GrundsĂ€tzlich gibt es drei Bauweisen:

  • Hartschalenhelm
  • Mikroschalenhelm
  • Softshell-Helm

Die sichersten Modelle gehören zu den Mikroschalen-Helmen, die mit vielen Öffnungen zur BelĂŒftung und einem geringen Eigengewicht ĂŒberzeugen. Die Schale besteht meistens aus Kunststoff und nur bei den teuren Modellen aus Carbon. Der Vorteil von Carbon ist die leichte Bauweise, die aber mehr beim Radrennen als bei Kinderhelmen eine Rolle spielt. Der Kunststoff fĂ€llt durch die vielen Öffnungen und LĂŒftungsschlitze ohnehin nicht so sehr ins Gewicht. Direkt unter der Außenschale befindet sich baugleich eine Schale aus Hartschaum, die fest mit dem Oberteil verschweißt ist. Sie muss mindestens 2 cm dick sein und den kompletten Helm auskleiden. Der Hartschaum fĂ€ngt StĂ¶ĂŸe optimal ab und bietet Isolation bei zu kalten oder sehr heißen Temperaturen. Darunter befindet sich das Innenpolster, das die Verbindung zum Kopf herstellt und einen angenehmen Tragekomfort liefert. Schließlich darf der Helm nicht drĂŒcken oder ungĂŒnstig am Kopf anliegen. BelĂŒftungslöcher sorgen dafĂŒr, dass die Kinder beim Tragen nicht zu stark schwitzen. Sie sind meist zusĂ€tzlich mit einem Stoffnetz ausgekleidet.

Achtung: Der Softshell-Kinderhelm ist deutlich gĂŒnstiger, bietet aber auch weniger Schutz. Hier sind die Teile nur punktuell miteinander verklebt. DrĂŒckst du also leicht auf die Schale, erkennst du schnell einen Abstand zwischen dem Hartschaum und dem Kunststoff.

Im hinteren Kopfbereich befindet sich ein Verstellmechanismus, um den Helm erst locker aufsetzen und dann festziehen zu können. Über ein kleines Rad bewegst du eine innere Konstruktion aus flexiblem Kunststoff, die die Kopfform fest umschließt. Daher passt nicht jeder Helm zu jedem Kopf und dein Kind sollte verschiedene Modelle ausprobieren können. Tragekomfort steht an oberster Stelle, wenn dein Kind spĂ€ter den Helm freiwillig aufsetzen soll. Der Kinnriemen ist das letzte Bauteil und dient als Verschluss. Er ist meist zusĂ€tzlich mit einem Polster versehen, damit der Verschluss keine Druckstellen am Kinn hinterlĂ€sst. Es handelt sich um einen Steckverschluss, der sich sowohl beim alltĂ€glichen Fahren als auch bei einem Sturz nicht einfach öffnet.

Der Unterschied: Im Vergleich zu den Erwachsenenmodellen umschließen Kinderhelme fast den gesamten Hinterkopf und sind sehr weit in die Stirn bis ĂŒber den SchlĂ€fenbereich gezogen. Somit entsteht ein Rundumschutz fĂŒr verschiedene Aufprallarten.

Wie fĂ€ngt der Helm einen Sturz ab? – Druckwelle wird freigesetzt

Allein das Tragen eines Helms soll das Verletzungsrisiko am Kopf um 30 Prozent verringern. Kommt es zu einem Aufprall, ist der Helm das schĂŒtzende Element, was die Energie deutlich besser verteilt. Das Material staucht sich zusammen, baut die Energie mittels einer Druckwelle ab und leitet sie quasi ĂŒber die AußenhĂŒlle vom Kopf weg – wie eine Art Blitzableiter. Bricht der Helm, wird die Wucht dennoch optimal abgefangen und dein Kind bleibt am Kopf unverletzt. Es handelt sich also nicht um einen Materialfehler oder einen Mangel, denn ein gebrochener Helm zeigt seine AufnahmefĂ€higkeit an Energie.

Wichtig: Nach jedem Sturz hat der Helm seine Aufgabe erfĂŒllt und muss zwingend ausgewechselt werden. Kleinste Risse oder BrĂŒche mindern den Schutz bei einem erneuten Aufprall.

Die richtige GrĂ¶ĂŸe wĂ€hlen – von XS bis M

Bei jedem Kinderhelm ist die richtige GrĂ¶ĂŸe entscheidend, da sich die Kleinen noch im Wachstum befinden. Optimaler Schutz ist nur dann geboten, wenn der Helm fest und passend am Kopf des Kindes sitzt. Er darf sich nicht leicht nach vorne ziehen oder nach hinten schieben lassen. Auch ein Spiel zur Seite hin ist nicht empfehlenswert. Manche Helme wachsen durch ihre Einstellungsmöglichkeiten im Inneren mit. So lassen sie sich deutlich lĂ€nger nutzen und an verschiedene Kopfformen anpassen.

Doch wie bekommst du die richtige HelmgrĂ¶ĂŸe heraus? Einfach den Kopfumfang messen und mit der Tabelle vergleichen. DafĂŒr nimmst du dir ein Maßband und legst es oberhalb der Ohren bis ĂŒber die Stirnmitte an. Das Maßband darf allerdings nicht in den Nacken fallen, sondern muss stets am Kopf anliegen. Miss am besten mehrmals, um sicherzugehen. Liegt dann der Kopfumfang zwischen zwei HelmgrĂ¶ĂŸen, entscheide sich immer fĂŒr die grĂ¶ĂŸere Variante. Schließlich wird dein Kind schnell wachsen und der Helm darf keinesfalls drĂŒcken oder einschneiden. Folgende GrĂ¶ĂŸen stehen dir bei den meisten Herstellern zur VerfĂŒgung:

HelmgrĂ¶ĂŸeKopfumfangAlter
XS44 cm – 49 cm0 – 3 Jahre
S46 cm – 51 cm2 – 7 Jahre
S/M49 cm – 53 cm3 – 9 Jahre
M52 cm – 58 cmAb etwa 4 Jahren

Noch grĂ¶ĂŸere Helme gibt es in L und XL ab einem Kopfumfang von 60 cm. Diese sind jedoch eher fĂŒr Ă€ltere Kinder ĂŒber 12 Jahre und Jugendliche vorgesehen. Hast du kein Maßband vorliegen, nimm einfach eine lĂ€ngere Schnur und miss den Umfang danach an einem Lineal oder einem Zollstock ab. Doch Vorsicht: die GrĂ¶ĂŸen variieren von Hersteller zu Hersteller. Am besten vergleichst du die GrĂ¶ĂŸe immer mit dem gemessenen Kopfumfang und prĂŒfst, ob er im Rahmen liegt. Je grĂ¶ĂŸer der Umfang, desto grĂ¶ĂŸer muss natĂŒrlich auch der gewĂ€hlte Helm sein.

Ein kleiner Tipp: Das Kind sollte den Helm etwa 15 Minuten zur Probe tragen. Wenn jetzt nichts mehr drĂŒckt oder verrutscht und dein Kind den Kopfschutz kaum noch bemerkt, hast du den richtigen Helm gefunden.

Nicht nur fĂŒr Fahrrad geeignet – auch fĂŒr Inliner und Roller

Ein Fahrradhelm fĂŒr Kinder ist natĂŒrlich nicht nur fĂŒr die ersten Versuche mit dem eigenen Rad vorgesehen. Am besten beginnst du rechtzeitig, dein Kind an den Helm zu gewöhnen. Schon mit einem Laufrad oder Roller nehmen die Kleinen am Straßenverkehr teil und sollten richtig geschĂŒtzt sein. Schließlich muss ein Sturz oder Aufprall nicht immer selbst verschuldet sein. SpĂ€ter dient der Helm natĂŒrlich auch zum Skateboard-, Inliner- oder Kart-Fahren, je nach Vorlieben der Kinder.

Bunte Farben und schöne Designs – lass dein Kind wĂ€hlen

Nachdem Form und GrĂ¶ĂŸe feststehen, geht es an die Auswahl des richtigen Designs. Ob rosaroter MĂ€dchentraum, Zootiere oder Comicfiguren – den KinderwĂŒnschen sind hier wahrlich keine Grenzen gesetzt. Wichtige Regel jedoch: lass dein Kind die Wahl selbst treffen. Schließlich soll das Helmtragen Spaß machen und nicht schon von vornherein mit einer Abneigung gegen Farbe oder Design beginnen. Wem der Helm Ă€ußerlich gefĂ€llt, wird ihn spĂ€ter auch freiwillig tragen und nie vergessen.

Die Vor- und Nachteile beim Fahrradhelm fĂŒr dein Kind

VorteileNachteile
  • optimaler Schutz bei UnfĂ€llen
  • Verletzungsrisiko wird gemindert
  • kann fĂŒr viele Fahrzeuge genutzt werden
  • kindgerechte Designs
  • meist kaum zu spĂŒren
  • Design muss den Kinder gefallen
  • Kinder sollten den Helm immer anprobieren
  • GrĂ¶ĂŸenunterschiede bei den Herstellern

Funktionen und Sicherheit am Kinderhelm – Licht, Gurtsystem und BelĂŒftung

Zwei Jungen mit Fahrradhelmen und RĂ€dernNeben der richtigen GrĂ¶ĂŸe und der passgenauen Form gibt es natĂŒrlich weitere Sicherheitsaspekte an einem Kinderhelm. GrundsĂ€tzlich sollte gesagt sein: der Preis spielt eine untergeordnete Rolle. Schließlich retten hohe QualitĂ€tsstandards im Ernstfall Leben. Das bedeutet jedoch nicht, dass die gĂŒnstigen Helme weniger Sicherheit liefern. Auf die Ausstattung kommt es an. In den nĂ€chsten Abschnitten wollen wir dir mehr zu unterschiedlichen Funktionen am Helm und zu den wichtigsten Sicherheitsmerkmalen erklĂ€ren.

Licht am Fahrradhelm – fĂŒr die dunkle Jahreszeit

Manche Modelle sind mit speziellen Reflektoren oder sogar Lichtern ausgestattet. Vor allem in Herbst und Winter trĂ€gt diese Funktion zu mehr Sichtbarkeit der Kinder bei. Das Licht sollte dabei an der RĂŒckseite des Helms befestigt sein, damit nahende Autofahrer dein Kind rechtzeitig erkennen. WĂ€hrend FahrrĂ€der ĂŒber Front- und RĂŒcklicht verfĂŒgen, gibt es derartige Standards bei Rollern oder LaufrĂ€dern nicht. Manche Hersteller setzen auf eine einfache rote Leuchte. Andere Lichter sind mit mehreren Funktionen ausgestattet und blinken beispielsweise. Betrieben werden sie ĂŒber eine kleine Batterie direkt hinter der Leuchte. Im Normalfall muss sie nur selten getauscht werden, da die Lichter kaum Strom verbrauchen. Als Alternative kaufst du Reflektoren in Form von Aufklebern einfach nach.

Das Gurtsystem – leicht verstellbar und bequem

Befestigt wird jeder Fahrradhelm ĂŒber ein Gurtsystem. Die Gurte sollten verstellbar sein und sich auf Kopfform und GrĂ¶ĂŸe anpassen lassen. Meist gibt es FĂŒhrungsschienen im Inneren des Helms, damit die Gurte nicht zu schnell verrutschen. Je mehr Anpassungsmöglichkeiten, desto bequemer sitzt der Helm spĂ€ter auf dem Kopf. Der Kinnriemen sorgt letztlich fĂŒr die finale Fixierung und kann ĂŒber zusĂ€tzliche Elemente verfĂŒgen. So fĂŒhren manche Hersteller die Gurte rechts und links an den Ohren vorbei und arretieren die beiden Riemen unterhalb der Ohren nochmals zusĂ€tzlich mit einem Verschluss. Dadurch stören die Riemen nicht im Gesicht, sondern laufen bequem unterhalb des Kinns zusammen. Hier sorgen ein Klickverschluss und ein zusĂ€tzliches Kinnpolster fĂŒr Sicherheit und Komfort. Kontrolliere die Gurteinstellungen regelmĂ€ĂŸig und passe die Gurte gegebenenfalls an, wenn dein Kind eine MĂŒtze trĂ€gt. Der Kinderhelm mit MĂŒtze ist also kein Problem.

Wichtig: Ältere Kinder ab etwa 4 Jahren sollten den Helm selbst auf- und absetzen können. Der Verschluss muss deshalb auch kindgerecht zu bedienen sein.

Sicherheitsaspekte – so sitzt der Helm perfekt

  • Die Vorderkante des Helms sollte immer mit den Augenbrauen abschließen.
  • Der Helm darf nicht schief oder zu weit hinten im Nacken sitzen.
  • Die Stirn sollte ein wenig Falten schlagen, wenn du den Helm vor und zurĂŒck bewegst. Dann sitzt er fest genug.
  • Die Riemen sind so stramm zu spannen, dass das Polster eng am Kinn anliegt und kaum Spiel besitzt. Vorsicht: zu straffe Riemen sind auf Dauer unangenehm und drĂŒcken am Hals.
  • Die Riemen sollten eng an den Wangen und an den Ohren sitzen. Der Verschluss muss richtig einklicken.
  • Nur die gepolsterten Bereiche in der Schale sollten den Kopf berĂŒhren. Nach dem Aufsetzen noch einmal richtig fest ziehen.

BelĂŒftung und Schutznetze – gegen Fremdkörper im Helm

Jeder Kinderhelm benötigt LĂŒftungsschlitze, damit der Kopf nicht zu sehr schwitzt und vor einem Hitzestau bewahrt wird. Die Materialien im Inneren isolieren vor der KĂ€lte im Winter und die Schlitze fĂŒhren im Sommer ausreichend Frischluft an den Kopf. Damit ist der Tragekomfort zu jeder Jahreszeit gegeben. Etwa 7-9 Öffnungen zur BelĂŒftung sollte ein guter Helm aufweisen. Minderwertige Modelle erkennst du genau an diesen Punkten: BelĂŒftung und Sicherheitsnetz. Die meisten LĂŒftungsschlitze mĂŒssen von innen mit einer Netzabdeckung versehen sein. Hierbei handelt es sich um Fliegennetze oder feinmaschige Materialien. Sie verhindern, dass Insekten oder andere Fremdkörper durch die Schlitze eintreten und in die Helmschale gelangen. Fehlen die Netze, ist dein Kind beispielsweise auch nicht vor einem Insektenstich wĂ€hrend der Fahrt geschĂŒtzt, da sich die Tiere schnell im Helm verfangen.

GeprĂŒfte Sicherheit – TÜV, Euronorm und CE-Siegel

Achte vor dem Kauf auf die bestehen PrĂŒfzeichen wie beispielsweise TÜV, CE- und GS-Siegel. Der Kinderhelm sollte alle in Deutschland und der EU gĂŒltigen Standards erfĂŒllen. Gleichzeitig muss er den Normhinweis „EN 1078“ tragen. Das bedeutet: der Helm wurde einem Dummy aufgesetzt und in einem Falltest wirklich geprĂŒft. Besteht das Produkt diesen Test, darf es die Sicherheitsnorm aufweisen. Die meisten namhaften Hersteller erfĂŒllen jedoch diese Kriterien. Vorsicht ist bei den Produkten von Discountern und Noname-Modellen geboten. Gerade hier gilt es, die Sicherheitsmerkmale genauer zu prĂŒfen.

Kaufkriterien fĂŒr Kinderhelme – fĂŒr eine optimale Passform

Du hast bereits die wichtigsten Merkmale kennengelernt und eine erste Vorstellung vom optimalen Kinderhelm. Dennoch gibt es eine große Auswahl auf dem Markt, die sich hinsichtlich QualitĂ€t und Preis enorm unterscheidet. Die nachfolgende Tabelle listet dir alle Kaufkriterien fĂŒr einen Fahrradhelm auf, damit deine Kinder zu jeder Zeit gut geschĂŒtzt sind.

KriteriumHinweise
Passform
  • fester Sitz am Kopf, aber nicht zu eng
  • darf selbst bei Kraftaufwand nicht verrutschen
  • Tragekomfort ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum gegeben
  • Polsterungen im Helm und am Kinnriemen
  • Verstellsystem per Ring oder Drehrad fĂŒr individuelle Kopfform
  • Riemen sollten am Ohr ein Dreieck bilden
Gewicht
  • geringes Eigengewicht des Helms
  • leichte Materialien aus Kunststoff und Hartschaum
  • Kinder sollten den Helm mehrere Stunden tragen können
  • es fehlt die Nackenmuskulatur fĂŒr einen zu schweren Helm
  • möglichst nicht mehr als 300 Gramm
GrĂ¶ĂŸe
  • GrĂ¶ĂŸen von XS bis M fĂŒr Kinder vertreten
  • immer nach Kopfumfang gehen und nicht nach Alter
  • Jungen haben meist einen grĂ¶ĂŸeren Kopfumfang als MĂ€dchen
  • bei Unklarheiten immer das grĂ¶ĂŸere Modell wĂ€hlen
Sicherheit
  • TÜV, Euronorm und CE-Siegel prĂŒfen
  • DIN EN 1078 sollte vorhanden sein
  • auffallende Farben und Reflektoren am Helm
  • Licht am Hinterkopf möglich
  • BelĂŒftung gegen Hitzestau mit Schutznetz
Verschluss
  • meist als Klickverschluss möglich
  • Kinder sollten den Helm selbst absetzen können
  • Verschluss darf sich nicht lockern
  • muss immer mit Kinnriemen verstellbar sein
  • Polster unter dem Verschluss vermeiden das Einklemmen von Haut

Die wichtigsten Hersteller – Uvex, Alpina und Co.

NatĂŒrlich gibt es nicht nur eine große Auswahl an Modellen und Designs. In der folgenden Tabelle wollen wir dir einen kurzen Überblick ĂŒber die wichtigsten Hersteller fĂŒr Kinderhelme und ihre Besonderheiten geben. So fĂ€llt dir die Auswahl vielleicht noch ein bisschen leichter.

HerstellerBesonderheiten
Uvex Logo
  • Helme fĂŒr Radsport, Reitsport und Wintersport
  • Komfortverschluss fĂŒr Bedienung mit einer Hand
  • stufenlose Einstellung
  • sehr leichte und stabile Modelle
  • mit LED-System als RĂŒcklicht
  • farbenfrohe Designs
  • tiefgezogener Hinterkopfbereich
Abus Logo
  • QualitĂ€t seit 1924
  • Modelle ab 45 cm Kopfumfang
  • kindgerechtes Design
  • bequemer Sitz mit flach abfallender RĂŒckseite
  • sicheres Verschlusssystem
  • ausreichend BelĂŒftungsschlitze
  • coole Modelle fĂŒr Kleinund Schulkinder
Alpina Logo
  • gutes Preis-LeistungsverhĂ€ltnis
  • mehr als drei GrĂ¶ĂŸen verfĂŒgbar
  • verschiedene Farben und Designs
  • ausreichend Luftöffnungen
  • flache Bauart am Hinterkopf
  • auch fĂŒr Kindersitze und AnhĂ€nger geeignet
  • reflektierende Aufkleber

Hierbei handelt es sich nur um die beliebtesten Marken. Es gibt noch deutlich mehr Hersteller, die sich alle mit verschiedenen Modellen unterscheiden und natĂŒrlich den besten Helm fĂŒr dein Kind liefern wollen. Folgende Marken lassen wir deshalb nicht unerwĂ€hnt:

Die vier beliebtesten Fahrradhelme fĂŒr Kinder – Abus und Ked

Abus Fahrradhelm Smiley

( Rezensionen)
Abus Fahrradhelm Smiley

Besonderheiten

  • Vorderkante als Visier
  • tiefer Nackenbereich
  • farblich abgestimmte Riemen
  • Drehrad zum Verstellen
  • ca. 300 Gramm
Dieser Kinderhelm der Marke Abus kommt in einem fröhlichen Design fĂŒr MĂ€dchen. Schmetterlinge und Prinzessinnen nehmen auf dem rosaroten Modell Platz, doch auch die Sicherheitsaspekte kommen nicht zu kurz. Der Helm verfĂŒgt ĂŒber genug LĂŒftungsschlitze und bietet einen tiefen Schutz an SchlĂ€fen und im Nacken. Über ein Drehrad stellst du bequem das Innenleben des Helms auf die KopfgrĂ¶ĂŸe ein. Der Verschluss ist einfach zu bedienen und kannst selbst von KinderhĂ€nden geöffnet werden. Manche Kunden beschreiben jedoch, dass der Kinnschutz schnell verrutschen kann. Andere wiederum sind von der guten QualitĂ€t ĂŒberzeugt, da sich der Helm rundum an fast jede Kopfformen anpassen lĂ€sst.
Amazon.de
42,24 €
inkl 19% MwSt

Abus Rookie Fahrradhelm fĂŒr Kinder

( Rezensionen)
Abus Rookie Fahrradhelm fĂŒr Kinder

Besonderheiten

  • Design: Blau mit Fischen
  • Material: Kunststoff
  • Netzabdeckung an der Front
  • geringes Gewicht
  • leichtes Einstellen
Der Rookie-Fahrradhelm von Abus bietet dir ein blaues Design mit vielen kleinen bunten Fischen. Somit spricht er Jungen und MĂ€dchen gleichermaßen an. Dank der leicht abgeflachten RĂŒckseite nehmen die Kinder deutlich bequemer im Fahrradsitz oder im AnhĂ€nger Platz. Gleichzeitig tragen sie ihn auch selbst beim Radfahren. Die Passform ist ĂŒber eine Zoom-Funktion einzustellen. Außerdem bieten die farblich passenden Gurte einen Kinnschutz am Verschluss. Kleine KinderhĂ€nde haben kein Problem, den Verschluss zu öffnen. Kunden loben vor allem die Einstellung der GrĂ¶ĂŸe, da sich ein Vollring umlaufend im Helm genau an die Kopfform anpasst.
Amazon.de
ab 28,21 €
inkl 19% MwSt

KED Kinderhelm Meggy

( Rezensionen)
KED Kinderhelm Meggy

Besonderheiten

  • Farbe: GrĂŒn
  • Material: Kunststoff
  • Quicksafe-Verstellsystem
  • reflektierende Aufkleber
  • LuftkanĂ€le mit Netzeinsatz
Der Kinderhelm Meggy von KED folgt einem besonderen Herstellungsverfahren. Dabei wird die Ă€ußere harte Schale mit der Innenschale verschweißt und bietet noch mehr Sicherheit. Außerdem gibt es ein Anpassungssystem im Inneren ĂŒber ein praktisches Drehrad. Schnell nimmt der Helm die richtige GrĂ¶ĂŸe fĂŒr das Kind an. Das Verstellsystem der Gurte und auch der Verschluss sind einfach zu bedienen. Als wahres Highlight empfinden die Kunden die Blinklichter an der RĂŒckseite. Die Batterie lĂ€sst sich mit wenigen Schritten einfach wechseln. Aktive Sicherheit bieten dazu die reflektierenden Aufkleber. Außerdem wird dein Kind vor Überhitzung geschĂŒtzt mit vielen LufteinlĂ€ssen und einem passenden Netzeinsatz.
Amazon.de
31,90 €
inkl 19% MwSt

KED Helm im Janosch Design

( Rezensionen)
KED Helm im Janosch Design

Besonderheiten

  • Trickfilm-Motive
  • farbenfrohes Design
  • Verstellsystem mit Drehrad
  • Blinklichter an der RĂŒckseite
  • reflektierende Aufkleber
Die Innenschale wird bei diesem Helm fast komplett von der Außenschale aus Kunststoff abgedeckt. Damit ergibt sich ein noch besserer Sicherheitsstandard. Eingestellt wird die richtige GrĂ¶ĂŸe ĂŒber ein kleines Drehrad. Somit ist es kein Problem, wenn dein Kind eine MĂŒtze unter den Helm ziehen muss. Ein Überdrehen des Rads ist ausgeschlossen. Rings um den Helm sind Reflektorstreifen angebracht. Außerdem gibt es an der RĂŒckseite eine Blinkleuchte, um noch besser im Straßenverkehr sichtbar zu sein. Die Kunden loben die liebevollen Designs und den guten Tragekomfort. Ein wichtiges Merkmal: Die Kinder können den Helm selbst öffnen und bequem wieder aufsetzen. Durch die Verstellmöglichkeiten passt der Helm auch etwas lĂ€nger.
Amazon.de
44,95 €
inkl 19% MwSt

Kundenmeinung und Tipps – Helm reinigen, aufbewahren und austauschen

MĂ€dchen mit Helm essen EisViele Kunden und Experten empfehlen, die Kinder frĂŒhzeitig an einem Fahrradhelm zu gewöhnen. Selbst im Sitz auf dem elterlichen Fahrrad oder im AnhĂ€nger sollten sie bereits einen Helm mit abgeflachter RĂŒckseite aufsetzen. Der Preis darf grundsĂ€tzlich beim Thema Sicherheit keine Rolle spielen. Es gibt jedoch Helme in jedem Preissegment mit allen wichtigen Merkmalen und Ausstattungen.

Die GrĂ¶ĂŸe ist regelmĂ€ĂŸig zu prĂŒfen. Sobald der Helm drĂŒckt oder nicht mehr richtig passt – austauschen. Alle drei bis vier Jahre sollte ein Kinderhelm ohnehin ausgetauscht werden. Die Materialien im Inneren haben dann bei hĂ€ufiger Nutzung schon ausgedient und sind zu stark gealtert. Beim Kauf solltest du daher auch das Herstellungsdatum mit berĂŒcksichtigen. Außerdem sind die Kinder meist nach dieser Zeit rausgewachsen. Auch wichtig: zum Spielen immer den Helm absetzen, damit er nicht an GerĂ€ten hĂ€ngen bleibt.

Kinderhelme pflegen und aufbewahren – Innenleben waschbar

Die Modelle sollten möglichst an einem dunklen Ort bei Zimmertemperatur lagern. Lege deshalb den Helm nie auf die Hutablage im Auto, da du sonst mit einer geringen Lebenserwartung rechnen musst und das Material großer Belastung ausgesetzt ist. Die Reinigung erfolgt am besten mit lauwarmen Wasser. Sowohl Außenschale als auch Innenleben wischt du mit einem Reinigungstuch aus. Das Wasser darf jedoch nicht zu heiß sein und auch Lösungsmittel sind nicht zu verwenden. Am besten einfach nur etwas SpĂŒlmittel ins Wasser geben. Die Polster aus dem Innenbereich lassen sich meist per Klettverschluss entnehmen und bei 30 °C im Schonwaschgang reinigen.

Bitte unbedingt an der Luft trocknen und nicht in den WĂ€schetrockner geben.

Schritt-fĂŒr-Schritt – Fahrradhelm richtig aufsetzen

  • Helm aufsetzen, sodass SchlĂ€fen, Hinterkopf und Stirn bedeckt sind. Danach ĂŒber das Einstellsystem fest ziehen.
  • Jetzt die GurtbĂ€nder rechts und links am Helm auf die LĂ€nge festlegen. Der Verteiler fĂŒr das Gurtsystem sollte unterm Ohr am Backenknochen anliegen.
  • Der Helm muss jetzt schon fest sitzen und darf nicht ĂŒber den Kopf wegrutschen.
  • Kinnband schließen und nochmals auf die LĂ€nge einstellen. Ein Finger Platz sollte zwischen Kinn und Band noch bleiben.
  • Zu lange Gurtenden können nun entfernt werden oder sind sicher am Helm zu fixieren.

Fazit

Kinder dĂŒrfen frĂŒhzeitig mit dem Radfahren beginnen und gleich von Anfang an optimalen Schutz genießen. Ein Helm ist daher eine sinnvolle Anschaffung, um dein Kind vor Kopfverletzungen bei einem Sturz oder Aufprall zu schĂŒtzen. Schließlich gehört der Kopf zum wohl wichtigsten Körperteil und ist damit auch am verletzlichsten. Der Markt gibt jedoch viele verschiedene Modelle in jedem Preissegment. Finde deshalb erst die richtige GrĂ¶ĂŸe heraus und wĂ€hle das Design gemeinsam mit deinem Kind. Auch Passform, Sicherheitsmerkmale und Gewicht mĂŒssen stimmen. Mit den Grundregeln aus unserem Ratgeber wirst auch du schnell den passenden Helm finden.

WeiterfĂŒhrende Links

Inhaltsverzeichnis

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

nach oben