Der Kinderfahrradhelm – bunte Designs und absolute Sicherheit

Fahrradhelm Kind Ob Fahrrad, Laufrad oder Roller – die Sicherheit deines Kindes geht immer vor. Optimalen Schutz vor Kopfverletzungen bei einem möglichen Sturz bietet deshalb der richtige Fahrradhelm. Er darf nicht wackeln, sollte zur Kopfform passen und muss natürlich auch optisch gefallen. Unser Ratgeber zeigt dir die beliebtesten Hersteller, die offiziellen Testsieger und wichtige Tipps, um den perfekten Fahrradhelm für dein Kind zu finden.
Besonderheiten
  • farbenfrohe Designs
  • Lichtfunktion
  • angenehme Passform
  • leichtes Schließsystem

Kinderhelme Test & Vergleich 2018

Top-Themen: Größe, Kaufkriterien, Top 4

Beim Umgang mit dem Laufrad oder Fahrrad gehört ein Helm immer zur Sicherheitsausstattung. Schließlich ist die Koordination der kleinen Radler noch nicht vollkommen entwickelt und schnell bahnt sich der nächste Sturz an. Was passiert? Der Kopf ist nahezu ungeschützt und Verletzungen können ohne Helm sehr schwere Ausmaße annehmen. Eltern sollten deshalb ihre Kinder frühzeitig an den Fahrradhelm gewöhnen und am besten natürlich mit gutem Beispiel vorangehen. Doch woran genau erkennt man einen guten Fahrradhelm, wie ist er aufgebaut und welche Kriterien musst du beim Kauf beachten? All diese Fragen wollen wir in den folgenden Abschnitten genauer betrachten.

So funktioniert ein Fahrradhelm für Kinder – harte Schale, weicher Kern

Ein moderner Kinderhelm ist mit einer harten Außenschale und einem gepolsterten Innenleben ausgestattet. Grundsätzlich gibt es drei Bauweisen:

  • Hartschalenhelm
  • Mikroschalenhelm
  • Softshell-Helm

Die sichersten Modelle gehören zu den Mikroschalen-Helmen, die mit vielen Öffnungen zur Belüftung und einem geringen Eigengewicht überzeugen. Die Schale besteht meistens aus Kunststoff und nur bei den teuren Modellen aus Carbon. Der Vorteil von Carbon ist die leichte Bauweise, die aber mehr beim Radrennen als bei Kinderhelmen eine Rolle spielt. Der Kunststoff fällt durch die vielen Öffnungen und Lüftungsschlitze ohnehin nicht so sehr ins Gewicht. Direkt unter der Außenschale befindet sich baugleich eine Schale aus Hartschaum, die fest mit dem Oberteil verschweißt ist. Sie muss mindestens 2 cm dick sein und den kompletten Helm auskleiden. Der Hartschaum fängt Stöße optimal ab und bietet Isolation bei zu kalten oder sehr heißen Temperaturen. Darunter befindet sich das Innenpolster, das die Verbindung zum Kopf herstellt und einen angenehmen Tragekomfort liefert. Schließlich darf der Helm nicht drücken oder ungünstig am Kopf anliegen. Belüftungslöcher sorgen dafür, dass die Kinder beim Tragen nicht zu stark schwitzen. Sie sind meist zusätzlich mit einem Stoffnetz ausgekleidet.

Achtung: Der Softshell-Kinderhelm ist deutlich günstiger, bietet aber auch weniger Schutz. Hier sind die Teile nur punktuell miteinander verklebt. Drückst du also leicht auf die Schale, erkennst du schnell einen Abstand zwischen dem Hartschaum und dem Kunststoff.

Im hinteren Kopfbereich befindet sich ein Verstellmechanismus, um den Helm erst locker aufsetzen und dann festziehen zu können. Über ein kleines Rad bewegst du eine innere Konstruktion aus flexiblem Kunststoff, die die Kopfform fest umschließt. Daher passt nicht jeder Helm zu jedem Kopf und dein Kind sollte verschiedene Modelle ausprobieren können. Tragekomfort steht an oberster Stelle, wenn dein Kind später den Helm freiwillig aufsetzen soll. Der Kinnriemen ist das letzte Bauteil und dient als Verschluss. Er ist meist zusätzlich mit einem Polster versehen, damit der Verschluss keine Druckstellen am Kinn hinterlässt. Es handelt sich um einen Steckverschluss, der sich sowohl beim alltäglichen Fahren als auch bei einem Sturz nicht einfach öffnet.

Der Unterschied: Im Vergleich zu den Erwachsenenmodellen umschließen Kinderhelme fast den gesamten Hinterkopf und sind sehr weit in die Stirn bis über den Schläfenbereich gezogen. Somit entsteht ein Rundumschutz für verschiedene Aufprallarten.

Wie fängt der Helm einen Sturz ab? – Druckwelle wird freigesetzt

Allein das Tragen eines Helms soll das Verletzungsrisiko am Kopf um 30 Prozent verringern. Kommt es zu einem Aufprall, ist der Helm das schützende Element, was die Energie deutlich besser verteilt. Das Material staucht sich zusammen, baut die Energie mittels einer Druckwelle ab und leitet sie quasi über die Außenhülle vom Kopf weg – wie eine Art Blitzableiter. Bricht der Helm, wird die Wucht dennoch optimal abgefangen und dein Kind bleibt am Kopf unverletzt. Es handelt sich also nicht um einen Materialfehler oder einen Mangel, denn ein gebrochener Helm zeigt seine Aufnahmefähigkeit an Energie.

Wichtig: Nach jedem Sturz hat der Helm seine Aufgabe erfüllt und muss zwingend ausgewechselt werden. Kleinste Risse oder Brüche mindern den Schutz bei einem erneuten Aufprall.

Die richtige Größe wählen – von XS bis M

Bei jedem Kinderhelm ist die richtige Größe entscheidend, da sich die Kleinen noch im Wachstum befinden. Optimaler Schutz ist nur dann geboten, wenn der Helm fest und passend am Kopf des Kindes sitzt. Er darf sich nicht leicht nach vorne ziehen oder nach hinten schieben lassen. Auch ein Spiel zur Seite hin ist nicht empfehlenswert. Manche Helme wachsen durch ihre Einstellungsmöglichkeiten im Inneren mit. So lassen sie sich deutlich länger nutzen und an verschiedene Kopfformen anpassen.

Doch wie bekommst du die richtige Helmgröße heraus? Einfach den Kopfumfang messen und mit der Tabelle vergleichen. Dafür nimmst du dir ein Maßband und legst es oberhalb der Ohren bis über die Stirnmitte an. Das Maßband darf allerdings nicht in den Nacken fallen, sondern muss stets am Kopf anliegen. Miss am besten mehrmals, um sicherzugehen. Liegt dann der Kopfumfang zwischen zwei Helmgrößen, entscheide sich immer für die größere Variante. Schließlich wird dein Kind schnell wachsen und der Helm darf keinesfalls drücken oder einschneiden. Folgende Größen stehen dir bei den meisten Herstellern zur Verfügung:

HelmgrößeKopfumfangAlter
XS44 cm – 49 cm0 – 3 Jahre
S46 cm – 51 cm2 – 7 Jahre
S/M49 cm – 53 cm3 – 9 Jahre
M52 cm – 58 cmAb etwa 4 Jahren

Noch größere Helme gibt es in L und XL ab einem Kopfumfang von 60 cm. Diese sind jedoch eher für ältere Kinder über 12 Jahre und Jugendliche vorgesehen. Hast du kein Maßband vorliegen, nimm einfach eine längere Schnur und miss den Umfang danach an einem Lineal oder einem Zollstock ab. Doch Vorsicht: die Größen variieren von Hersteller zu Hersteller. Am besten vergleichst du die Größe immer mit dem gemessenen Kopfumfang und prüfst, ob er im Rahmen liegt. Je größer der Umfang, desto größer muss natürlich auch der gewählte Helm sein.

Ein kleiner Tipp: Das Kind sollte den Helm etwa 15 Minuten zur Probe tragen. Wenn jetzt nichts mehr drückt oder verrutscht und dein Kind den Kopfschutz kaum noch bemerkt, hast du den richtigen Helm gefunden.

Nicht nur für Fahrrad geeignet – auch für Inliner und Roller

Ein Fahrradhelm für Kinder ist natürlich nicht nur für die ersten Versuche mit dem eigenen Rad vorgesehen. Am besten beginnst du rechtzeitig, dein Kind an den Helm zu gewöhnen. Schon mit einem Laufrad oder Roller nehmen die Kleinen am Straßenverkehr teil und sollten richtig geschützt sein. Schließlich muss ein Sturz oder Aufprall nicht immer selbst verschuldet sein. Später dient der Helm natürlich auch zum Skateboard-, Inliner- oder Kart-Fahren, je nach Vorlieben der Kinder.

Bunte Farben und schöne Designs – lass dein Kind wählen

Nachdem Form und Größe feststehen, geht es an die Auswahl des richtigen Designs. Ob rosaroter Mädchentraum, Zootiere oder Comicfiguren – den Kinderwünschen sind hier wahrlich keine Grenzen gesetzt. Wichtige Regel jedoch: lass dein Kind die Wahl selbst treffen. Schließlich soll das Helmtragen Spaß machen und nicht schon von vornherein mit einer Abneigung gegen Farbe oder Design beginnen. Wem der Helm äußerlich gefällt, wird ihn später auch freiwillig tragen und nie vergessen.

Die Vor- und Nachteile beim Fahrradhelm für dein Kind

VorteileNachteile
  • optimaler Schutz bei Unfällen
  • Verletzungsrisiko wird gemindert
  • kann für viele Fahrzeuge genutzt werden
  • kindgerechte Designs
  • meist kaum zu spüren
  • Design muss den Kinder gefallen
  • Kinder sollten den Helm immer anprobieren
  • Größenunterschiede bei den Herstellern

Funktionen und Sicherheit am Kinderhelm – Licht, Gurtsystem und Belüftung

Neben der richtigen Größe und der passgenauen Form gibt es natürlich weitere Sicherheitsaspekte an einem Kinderhelm. Grundsätzlich sollte gesagt sein: der Preis spielt eine untergeordnete Rolle. Schließlich retten hohe Qualitätsstandards im Ernstfall Leben. Das bedeutet jedoch nicht, dass die günstigen Helme weniger Sicherheit liefern. Auf die Ausstattung kommt es an. In den nächsten Abschnitten wollen wir dir mehr zu unterschiedlichen Funktionen am Helm und zu den wichtigsten Sicherheitsmerkmalen erklären.

Licht am Fahrradhelm – für die dunkle Jahreszeit

Manche Modelle sind mit speziellen Reflektoren oder sogar Lichtern ausgestattet. Vor allem in Herbst und Winter trägt diese Funktion zu mehr Sichtbarkeit der Kinder bei. Das Licht sollte dabei an der Rückseite des Helms befestigt sein, damit nahende Autofahrer dein Kind rechtzeitig erkennen. Während Fahrräder über Front- und Rücklicht verfügen, gibt es derartige Standards bei Rollern oder Laufrädern nicht. Manche Hersteller setzen auf eine einfache rote Leuchte. Andere Lichter sind mit mehreren Funktionen ausgestattet und blinken beispielsweise. Betrieben werden sie über eine kleine Batterie direkt hinter der Leuchte. Im Normalfall muss sie nur selten getauscht werden, da die Lichter kaum Strom verbrauchen. Als Alternative kaufst du Reflektoren in Form von Aufklebern einfach nach.

Das Gurtsystem – leicht verstellbar und bequem

Befestigt wird jeder Fahrradhelm über ein Gurtsystem. Die Gurte sollten verstellbar sein und sich auf Kopfform und Größe anpassen lassen. Meist gibt es Führungsschienen im Inneren des Helms, damit die Gurte nicht zu schnell verrutschen. Je mehr Anpassungsmöglichkeiten, desto bequemer sitzt der Helm später auf dem Kopf. Der Kinnriemen sorgt letztlich für die finale Fixierung und kann über zusätzliche Elemente verfügen. So führen manche Hersteller die Gurte rechts und links an den Ohren vorbei und arretieren die beiden Riemen unterhalb der Ohren nochmals zusätzlich mit einem Verschluss. Dadurch stören die Riemen nicht im Gesicht, sondern laufen bequem unterhalb des Kinns zusammen. Hier sorgen ein Klickverschluss und ein zusätzliches Kinnpolster für Sicherheit und Komfort. Kontrolliere die Gurteinstellungen regelmäßig und passe die Gurte gegebenenfalls an, wenn dein Kind eine Mütze trägt. Der Kinderhelm mit Mütze ist also kein Problem.

Wichtig: Ältere Kinder ab etwa 4 Jahren sollten den Helm selbst auf- und absetzen können. Der Verschluss muss deshalb auch kindgerecht zu bedienen sein.

Sicherheitsaspekte – so sitzt der Helm perfekt

  • Die Vorderkante des Helms sollte immer mit den Augenbrauen abschließen.
  • Der Helm darf nicht schief oder zu weit hinten im Nacken sitzen.
  • Die Stirn sollte ein wenig Falten schlagen, wenn du den Helm vor und zurück bewegst. Dann sitzt er fest genug.
  • Die Riemen sind so stramm zu spannen, dass das Polster eng am Kinn anliegt und kaum Spiel besitzt. Vorsicht: zu straffe Riemen sind auf Dauer unangenehm und drücken am Hals.
  • Die Riemen sollten eng an den Wangen und an den Ohren sitzen. Der Verschluss muss richtig einklicken.
  • Nur die gepolsterten Bereiche in der Schale sollten den Kopf berühren. Nach dem Aufsetzen noch einmal richtig fest ziehen.

Belüftung und Schutznetze – gegen Fremdkörper im Helm

Jeder Kinderhelm benötigt Lüftungsschlitze, damit der Kopf nicht zu sehr schwitzt und vor einem Hitzestau bewahrt wird. Die Materialien im Inneren isolieren vor der Kälte im Winter und die Schlitze führen im Sommer ausreichend Frischluft an den Kopf. Damit ist der Tragekomfort zu jeder Jahreszeit gegeben. Etwa 7-9 Öffnungen zur Belüftung sollte ein guter Helm aufweisen. Minderwertige Modelle erkennst du genau an diesen Punkten: Belüftung und Sicherheitsnetz. Die meisten Lüftungsschlitze müssen von innen mit einer Netzabdeckung versehen sein. Hierbei handelt es sich um Fliegennetze oder feinmaschige Materialien. Sie verhindern, dass Insekten oder andere Fremdkörper durch die Schlitze eintreten und in die Helmschale gelangen. Fehlen die Netze, ist dein Kind beispielsweise auch nicht vor einem Insektenstich während der Fahrt geschützt, da sich die Tiere schnell im Helm verfangen.

Geprüfte Sicherheit – TÜV, Euronorm und CE-Siegel

Achte vor dem Kauf auf die bestehen Prüfzeichen wie beispielsweise TÜV, CE- und GS-Siegel. Der Kinderhelm sollte alle in Deutschland und der EU gültigen Standards erfüllen. Gleichzeitig muss er den Normhinweis „EN 1078“ tragen. Das bedeutet: der Helm wurde einem Dummy aufgesetzt und in einem Falltest wirklich geprüft. Besteht das Produkt diesen Test, darf es die Sicherheitsnorm aufweisen. Die meisten namhaften Hersteller erfüllen jedoch diese Kriterien. Vorsicht ist bei den Produkten von Discountern und Noname-Modellen geboten. Gerade hier gilt es, die Sicherheitsmerkmale genauer zu prüfen.

Kaufkriterien für Kinderhelme – für eine optimale Passform

Du hast bereits die wichtigsten Merkmale kennengelernt und eine erste Vorstellung vom optimalen Kinderhelm. Dennoch gibt es eine große Auswahl auf dem Markt, die sich hinsichtlich Qualität und Preis enorm unterscheidet. Die nachfolgende Tabelle listet dir alle Kaufkriterien für einen Fahrradhelm auf, damit deine Kinder zu jeder Zeit gut geschützt sind.

KriteriumHinweise
Passform
  • fester Sitz am Kopf, aber nicht zu eng
  • darf selbst bei Kraftaufwand nicht verrutschen
  • Tragekomfort über einen längeren Zeitraum gegeben
  • Polsterungen im Helm und am Kinnriemen
  • Verstellsystem per Ring oder Drehrad für individuelle Kopfform
  • Riemen sollten am Ohr ein Dreieck bilden
Gewicht
  • geringes Eigengewicht des Helms
  • leichte Materialien aus Kunststoff und Hartschaum
  • Kinder sollten den Helm mehrere Stunden tragen können
  • es fehlt die Nackenmuskulatur für einen zu schweren Helm
  • möglichst nicht mehr als 300 Gramm
Größe
  • Größen von XS bis M für Kinder vertreten
  • immer nach Kopfumfang gehen und nicht nach Alter
  • Jungen haben meist einen größeren Kopfumfang als Mädchen
  • bei Unklarheiten immer das größere Modell wählen
Sicherheit
  • TÜV, Euronorm und CE-Siegel prüfen
  • DIN EN 1078 sollte vorhanden sein
  • auffallende Farben und Reflektoren am Helm
  • Licht am Hinterkopf möglich
  • Belüftung gegen Hitzestau mit Schutznetz
Verschluss
  • meist als Klickverschluss möglich
  • Kinder sollten den Helm selbst absetzen können
  • Verschluss darf sich nicht lockern
  • muss immer mit Kinnriemen verstellbar sein
  • Polster unter dem Verschluss vermeiden das Einklemmen von Haut

Die wichtigsten Hersteller – Uvex, Alpina und Co.

Natürlich gibt es nicht nur eine große Auswahl an Modellen und Designs. In der folgenden Tabelle wollen wir dir einen kurzen Überblick über die wichtigsten Hersteller für Kinderhelme und ihre Besonderheiten geben. So fällt dir die Auswahl vielleicht noch ein bisschen leichter.

HerstellerBesonderheiten
Uvex
  • Helme für Radsport, Reitsport und Wintersport
  • Komfortverschluss für Bedienung mit einer Hand
  • stufenlose Einstellung
  • sehr leichte und stabile Modelle
  • mit LED-System als Rücklicht
  • farbenfrohe Designs
  • tiefgezogener Hinterkopfbereich
Abus
  • Qualität seit 1924
  • Modelle ab 45 cm Kopfumfang
  • kindgerechtes Design
  • bequemer Sitz mit flach abfallender Rückseite
  • sicheres Verschlusssystem
  • ausreichend Belüftungsschlitze
  • coole Modelle für Kleinund Schulkinder
Alpina
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • mehr als drei Größen verfügbar
  • verschiedene Farben und Designs
  • ausreichend Luftöffnungen
  • flache Bauart am Hinterkopf
  • auch für Kindersitze und Anhänger geeignet
  • reflektierende Aufkleber

Hierbei handelt es sich nur um die beliebtesten Marken. Es gibt noch deutlich mehr Hersteller, die sich alle mit verschiedenen Modellen unterscheiden und natürlich den besten Helm für dein Kind liefern wollen. Folgende Marken lassen wir deshalb nicht unerwähnt:

  • Ked
  • Giro
  • Bell
  • Casco
  • Cratoni
  • Poc
  • Crivit
  • Kiddimoto
  • Puky
  • Limar
  • Rudy Project
  • Crazy Safety
  • Ventura

Die vier beliebtesten Fahrradhelme für Kinder – Abus und Ked

Abus Fahrradhelm Smiley

(283 Rezensionen)
Abus Fahrradhelm Smiley

Besonderheiten

  • Vorderkante als Visier
  • tiefer Nackenbereich
  • farblich abgestimmte Riemen
  • Drehrad zum Verstellen
  • ca. 300 Gramm
Dieser Kinderhelm der Marke Abus kommt in einem fröhlichen Design für Mädchen. Schmetterlinge und Prinzessinnen nehmen auf dem rosaroten Modell Platz, doch auch die Sicherheitsaspekte kommen nicht zu kurz. Der Helm verfügt über genug Lüftungsschlitze und bietet einen tiefen Schutz an Schläfen und im Nacken. Über ein Drehrad stellst du bequem das Innenleben des Helms auf die Kopfgröße ein. Der Verschluss ist einfach zu bedienen und kannst selbst von Kinderhänden geöffnet werden. Manche Kunden beschreiben jedoch, dass der Kinnschutz schnell verrutschen kann. Andere wiederum sind von der guten Qualität überzeugt, da sich der Helm rundum an fast jede Kopfformen anpassen lässt.
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Abus Rookie Fahrradhelm für Kinder

(96 Rezensionen)
Abus Rookie Fahrradhelm für Kinder

Besonderheiten

  • Design: Blau mit Fischen
  • Material: Kunststoff
  • Netzabdeckung an der Front
  • geringes Gewicht
  • leichtes Einstellen
Der Rookie-Fahrradhelm von Abus bietet dir ein blaues Design mit vielen kleinen bunten Fischen. Somit spricht er Jungen und Mädchen gleichermaßen an. Dank der leicht abgeflachten Rückseite nehmen die Kinder deutlich bequemer im Fahrradsitz oder im Anhänger Platz. Gleichzeitig tragen sie ihn auch selbst beim Radfahren. Die Passform ist über eine Zoom-Funktion einzustellen. Außerdem bieten die farblich passenden Gurte einen Kinnschutz am Verschluss. Kleine Kinderhände haben kein Problem, den Verschluss zu öffnen. Kunden loben vor allem die Einstellung der Größe, da sich ein Vollring umlaufend im Helm genau an die Kopfform anpasst.
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KED Kinderhelm Meggy

(278 Rezensionen)
KED Kinderhelm Meggy

Besonderheiten

  • Farbe: Grün
  • Material: Kunststoff
  • Quicksafe-Verstellsystem
  • reflektierende Aufkleber
  • Luftkanäle mit Netzeinsatz
Der Kinderhelm Meggy von KED folgt einem besonderen Herstellungsverfahren. Dabei wird die äußere harte Schale mit der Innenschale verschweißt und bietet noch mehr Sicherheit. Außerdem gibt es ein Anpassungssystem im Inneren über ein praktisches Drehrad. Schnell nimmt der Helm die richtige Größe für das Kind an. Das Verstellsystem der Gurte und auch der Verschluss sind einfach zu bedienen. Als wahres Highlight empfinden die Kunden die Blinklichter an der Rückseite. Die Batterie lässt sich mit wenigen Schritten einfach wechseln. Aktive Sicherheit bieten dazu die reflektierenden Aufkleber. Außerdem wird dein Kind vor Überhitzung geschützt mit vielen Lufteinlässen und einem passenden Netzeinsatz.
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KED Helm im Janosch Design

(238 Rezensionen)
KED Helm im Janosch Design

Besonderheiten

  • Trickfilm-Motive
  • farbenfrohes Design
  • Verstellsystem mit Drehrad
  • Blinklichter an der Rückseite
  • reflektierende Aufkleber
Die Innenschale wird bei diesem Helm fast komplett von der Außenschale aus Kunststoff abgedeckt. Damit ergibt sich ein noch besserer Sicherheitsstandard. Eingestellt wird die richtige Größe über ein kleines Drehrad. Somit ist es kein Problem, wenn dein Kind eine Mütze unter den Helm ziehen muss. Ein Überdrehen des Rads ist ausgeschlossen. Rings um den Helm sind Reflektorstreifen angebracht. Außerdem gibt es an der Rückseite eine Blinkleuchte, um noch besser im Straßenverkehr sichtbar zu sein. Die Kunden loben die liebevollen Designs und den guten Tragekomfort. Ein wichtiges Merkmal: Die Kinder können den Helm selbst öffnen und bequem wieder aufsetzen. Durch die Verstellmöglichkeiten passt der Helm auch etwas länger.
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Kundenmeinung und Tipps – Helm reinigen, aufbewahren und austauschen

Viele Kunden und Experten empfehlen, die Kinder frühzeitig an einem Fahrradhelm zu gewöhnen. Selbst im Sitz auf dem elterlichen Fahrrad oder im Anhänger sollten sie bereits einen Helm mit abgeflachter Rückseite aufsetzen. Der Preis darf grundsätzlich beim Thema Sicherheit keine Rolle spielen. Es gibt jedoch Helme in jedem Preissegment mit allen wichtigen Merkmalen und Ausstattungen.

Die Größe ist regelmäßig zu prüfen. Sobald der Helm drückt oder nicht mehr richtig passt – austauschen. Alle drei bis vier Jahre sollte ein Kinderhelm ohnehin ausgetauscht werden. Die Materialien im Inneren haben dann bei häufiger Nutzung schon ausgedient und sind zu stark gealtert. Beim Kauf solltest du daher auch das Herstellungsdatum mit berücksichtigen. Außerdem sind die Kinder meist nach dieser Zeit rausgewachsen. Auch wichtig: zum Spielen immer den Helm absetzen, damit er nicht an Geräten hängen bleibt.

Kinderhelme pflegen und aufbewahren – Innenleben waschbar

Die Modelle sollten möglichst an einem dunklen Ort bei Zimmertemperatur lagern. Lege deshalb den Helm nie auf die Hutablage im Auto, da du sonst mit einer geringen Lebenserwartung rechnen musst und das Material großer Belastung ausgesetzt ist. Die Reinigung erfolgt am besten mit lauwarmen Wasser. Sowohl Außenschale als auch Innenleben wischt du mit einem Reinigungstuch aus. Das Wasser darf jedoch nicht zu heiß sein und auch Lösungsmittel sind nicht zu verwenden. Am besten einfach nur etwas Spülmittel ins Wasser geben. Die Polster aus dem Innenbereich lassen sich meist per Klettverschluss entnehmen und bei 30 °C im Schonwaschgang reinigen. Bitte unbedingt an der Luft trocknen und nicht in den Wäschetrockner geben.

Schritt-für-Schritt – Fahrradhelm richtig aufsetzen

  • Helm aufsetzen, sodass Schläfen, Hinterkopf und Stirn bedeckt sind. Danach über das Einstellsystem fest ziehen.
  • Jetzt die Gurtbänder rechts und links am Helm auf die Länge festlegen. Der Verteiler für das Gurtsystem sollte unterm Ohr am Backenknochen anliegen.
  • Der Helm muss jetzt schon fest sitzen und darf nicht über den Kopf wegrutschen.
  • Kinnband schließen und nochmals auf die Länge einstellen. Ein Finger Platz sollte zwischen Kinn und Band noch bleiben.
  • Zu lange Gurtenden können nun entfernt werden oder sind sicher am Helm zu fixieren.

Fazit

Kinder dürfen frühzeitig mit dem Radfahren beginnen und gleich von Anfang an optimalen Schutz genießen. Ein Helm ist daher eine sinnvolle Anschaffung, um dein Kind vor Kopfverletzungen bei einem Sturz oder Aufprall zu schützen. Schließlich gehört der Kopf zum wohl wichtigsten Körperteil und ist damit auch am verletzlichsten. Der Markt gibt jedoch viele verschiedene Modelle in jedem Preissegment. Finde deshalb erst die richtige Größe heraus und wähle das Design gemeinsam mit deinem Kind. Auch Passform, Sicherheitsmerkmale und Gewicht müssen stimmen. Mit den Grundregeln aus unserem Ratgeber wirst auch du schnell den passenden Helm finden.

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