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Fahrrad GPS Tracker – der perfekte Diebstahlschutz

Fahrradschlösser bieten keinen ausreichenden Diebstahlschutz. Jede Variante lässt sich durch die eine oder andere Methode binnen von Sekunden aufbrechen. Selbst im eigenen Hinterhof, dem Treppenhaus oder im Keller ist das Fahrrad nicht vor Dieben geschützt. Ist das Bike erst einmal weg, bringt auch eine Diebstahlanzeige wenig. Die Polizei ist meist machtlos, die Aufklärungsquote gering. GPS-Tracker bieten hier eine gute Alternative.
Besonderheiten
  • Orten gestohlener Fahrräder per SMS
  • verschiedene Bauarten und Ausstattungsmerkmale
  • perfekter Diebstahlschutz
  • Push-Alarm auf das Smartphone

Fahrrad GPS Tracker Test & Vergleich 2021

Grundsätzlich erfolgt bei einem GPS-Tracker die Übermittlung des jeweiligen Standortes über ein Signal, was eine flächendeckende Ortung ermöglicht. Damit sind im Wesentlichen zwei Einsatzbereiche möglich: das Auffinden bei Diebstählen sowie die Routenverfolgung.

Wie arbeiten GPS-Tracker als Diebstahlschutz?

Ein GPS-Tracker alarmiert dich, wenn das Fahrrad gestohlen wird und übermittelt die Standortdaten automatisch per sms. Das erfolgt im Regelbetrieb über ein GPS-Signal. Ist dieses in Gebäuden oder geschlossenen Containern nicht vorhanden, kommt als Alternative die Ortung über das GSM-Mobilfunknetz ins Spiel. Die SIM-Karte wählt sich dabei automatisch in die Funkmasten ein, anhand derer ein Positionsbestimmung bis auf wenige Hundert Meter Entfernung möglich ist.

Die Scharfschaltung erfolgt dabei über einen Aktivierungsschlüssel am Schlüsselanhänger. Der Tracker weiß so, dass ab diesem Moment jede Bewegung unbefugt erfolgt und sendet dem Besitzer dann bei Bedarf eine sms auf das Mobiltelefon. Auch das Live-Tracking wird aktiviert, sodass eine Standortbestimmung jederzeit möglich ist. Zusammen mit der Polizei lässt sich das Fahrrad so leicht orten und der Dieb kann überführt werden – was ohne das Tracking nur in seltenen Fällen möglich ist.

Auch für die Routenaufzeichnung beim Radfahren geeignet?

Wer gern und oft aus sportlicher Motivation heraus mit dem Bike unterwegs ist, zeichnet unter Umständen auch gern seine gefahrenen Routen auf. Hier kommt erneut die exakte Positionsbestimmung ins Spiel, die das Zweirad alle paar Sekunden ortet: Der GPS-Tracker kann auch dies leisten, sodass hier kein zusätzliches Gerät erforderlich ist.

Was zeichnet GPS-Tracker für das Fahrrad aus?

GPS-Tracker für Fahrräder gibt es in unterschiedlichen Ausführungen – nicht zuletzt, weil unterschiedliche Anwendungsgebiete verschiedene Prioritäten mit sich bringen. Da die Geräte als Diebstahlschutz nur wirkungsvoll arbeiten können, wenn sie unentdeckt bleiben, kommt es beim Einbau auf eine möglichst unauffällige Position an, die von Fahrraddieben nicht sofort ins Auge fällt. dabei spielen natürlich auch Größe und Gewicht eine wichtige Rolle. Das ist bei Geräten, die lediglich zum Routen-Tracking genutzt werden, weniger entscheidend. Diese Geräte verschwinden meist im Rucksack und dürfen ruhig auch etwas größer sein, solange sie ihre Arbeit zuverlässig erledigen.

Wie groß und schwer sind GPS-Tracker?

GPS-Tracker für den Diebstahlschutz bestehen in der Regel aus Kunststoff, haben einen Durchmesser von lediglich wenigen Zentimeter und einem Gewicht von um die 100 Gramm. Sogenannte TopCap-Tracker werden dabei in das vordere Rahmenrohr (das Steuerrohr am Lenker) eingelassen und dort mittels eines Spezialschlüssels arretiert. Ein Seatpost-Tracker ist hingegen als Sattelstütze getarnt, während sich die Spylamp im Rücklicht versteckt. Bei E-Bikes ist der Tracker zudem teilweise bereits im Tretlager verbaut und braucht nicht separat dazu gekauft werden.

Der mitgelieferte Li-Ionen-Akku kommt dabei mehrere Monate mit einer einzigen Akkuladung aus. Da das Tracking nur mithilfe einer SIM-Karte möglich ist, bedarf es hier eines Datentarifes, der monatliche Kosten verursacht. Dabei ist ein weltweites Orten möglich, sodass sich das Fahrrad auch wiederfinden lässt, wenn es ins Ausland transportiert wurde.

GPS-Tracker zu Navigationszwecken sind hingegen oft schwerer und verfügen über ein Display, das eine direkte Auswertung über das Gerät erlaubt. Damit ähnelt die Größe teilweise schon einem kleinen Smartphone.

Wofür eignen sich die GPS Tracker? Ausstattung und Features

Ganz gleich, ob das Fahrrad mutwillig gestohlen wurde, es aus praktischen Gründen für den schnelleren Heimweg „ausgeliehen“ und dann achtlos irgendwo abgestellt wurde, oder du vergessen hast, wo du dein Bike zuletzt geparkt hast. Mit dem GPS-Tracker gehört das Suchen nach dem eigenen Fahrrad endgültig der Vergangenheit an. Daneben eignen sich die meisten Geräte als Multifunktionstracker auch zur Ortung von Fahrzeugen wie Autos, Motorrädern oder Haustieren. Unter Umständen kannst du mithilfe des Trackers auch Wertgegenstände in einem Koffer nachverfolgen oder demente Menschen orten.

Unterschiedlicher Funktionsumfang – abhängig vom Anwendungsbereich

GPS-Tracker unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Funktionen voneinander. So gibt es Modelle, die nicht über einen Sender, sondern einen lauten Alarm auf den Diebstahl aufmerksam machen. Bei anderen Modellen wiederum soll eine Diebstahl-Aufklärungs-Community zum Wiederauffinden des Fahrrads beitragen. Letztere ist eine Erfindung von FahrradJäger, deren Produkt insect allerdings aktuell nicht mehr verfügbar ist. Da die Hersteller zuletzt mit einigen technischen Problemen und Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hatten, was zu zahlreichen unzufriedenen Kunden führte, erscheint aktuell fraglich, ob sich das Produkt noch am Markt durchsetzen wird.

Bei Trackern ohne integrierte SIM-Karte wird die GPS-Position auf einem internen Speicher abgelegt und kann mithilfe einer Software ausgelesen werden. Nicht möglich ist damit zwar die nachträgliche Verfolgung einer Route, jedoch keine Echtzeit-Navigation oder das Orten des Fahrrads. Diese Geräte eignen sich dann vorwiegend für das Routen-Tracking, wobei es hier auch Modelle mit einem Display gibt, sodass die Auswertung direkt am Gerät selbst erfolgen kann.

Nützliche Zusatzfunktionen bei GPS-Trackern

Viele Produkte verfügen über eine Notfalltaste. Mit dieser kann im Zweifel sofort ein Alarm ausgelöst werden. Der Bewegungsalarm schickt dir eine sms, sobald sich das Rad bewegt oder vibriert. Als Zusatzfunktionen gibt es zudem einen Radiusalarm. Das ist dann praktisch, wenn das Rad nachts vor der Tür steht oder du bei Freunden zu Besuch bist. Dann springt der Alarm automatisch erst an, wenn das Rad eine zuvor markierte Linie überschreitet.

Eine Alternative ist ein Geschwindigkeitsalarm, der anspringt, wenn eine von dir eingestellte Mindestgeschwindigkeit überschritten wird. Ein zusätzlicher Akkualarm benachrichtigt dich, wenn sich die Akkuleistung dem Ende zuneigt. So kann es nicht passieren, dass dein Rad mit leerer Batterie geklaut wird und die Investition gänzlich umsonst war.

Welche Funktion ein Gerät haben sollte, hängt natürlich ebenfalls vom Verwendungszweck ab. Auch spielt der Preis bei der Anschaffung wohl eine Rolle, der wiederum in Relation zum Wert des Fahrrads stehen dürfte.

Einstellungsmöglichkeiten – genaues Tracking oder Energiesparmodus

Steht das Rad für eine längere Zeit an einem einzigen Ort, empfiehlt es sich, den Energiesparmodus einzuschalten. Dabei befindet sich das Gerät in einem Ruhemodus und springt erst dann automatisch an, wenn sich das Rad bewegt. Anschließend erfolgt eine Übermittlung der Position in einem Intervall, das du frei wählen kannst. Steht das Rad wieder an einem festen Ort, schaltet sich der Tracker automatisch wieder aus.

Daneben ist eine Ortung auf Anfrage möglich. Dabei überprüfst du den Standort des Rads mithilfe einer sms, die dir dann die Google-Koordinaten übermittelt. Besonders exakt arbeitet hingegen die dritte Variante des genauen Trackings, das alle paar Sekunden eine Positionsbestimmung vornimmt und die Daten z. B. im Minutentakt überträgt. Natürlich benötigt diese Methode auch am meisten Akkukapazität.

Vor- und Nachteile von GPS Trackern für das Fahrrad

Vor- und Nachteile eines GPS-Trackers lassen sich nicht pauschal benennen, da nicht alle Geräte über den gleichen Funktionsumfang verfügen. Alles in allem stehen jedoch Diebstahlschutz, Zusatzfunktionen wie Routen-Tracking und die einfache Bedienung auf der Seite der Vorteile. Dauerhaft anfallende Kosten und die Erfordernis, die Batterie immer wieder aufzuladen sind hingegen als Nachteile bei fast allen Geräten zu nennen.

VorteileNachteile
  • erhöhte Sicherheit vor Verlust
  • kompatibel mit Smartphone
  • Zusatzfunktionen wie Navigation und Routenverfolgung
  • Zusatzkosten durch SIM-Karte
  • unter Umständen kompliziertes Handling
  • oft eingeschränkte Akkulaufzeit

Die wichtigsten Hersteller von GPS Trackern für Fahrräder

Inzwischen gibt es zahlreiche Anbieter für Orten von Bikes. Besonders positiv hervorgehoben im Test wird dabei oft vcione des Herstellers velocate (z. B. Magazin c’t, Zeitschrift Trekkingbike, RTL Extra). Für das Tracking von Routen eignet sich hingegen besonders gut das Gerät von Garmin oder ein Fahrradcomputer von sigma, auch bei Amazon zu finden.

HerstellerBesonderheiten
velocate
  • deutscher Hersteller
  • Akkuladung über Dynamo oder E-Bike
  • hervorragender Service
  • Bluetooth-Nahortung
  • optisches und akustisches Signal zuschaltbar per Mobiltelefon
  • Fernaktivierung möglich
  • in Rückleuchte verbaut
  • europaweite Ortung, Datentarif im ersten Jahr enthalten
Garmin
  • Edge 130
  • Routen-Tracking
  • integriertes Display
  • einfache Navigation
  • 20h Akku-Laufzeit
  • unabhängig vom Smartphone nutzbar
  • Datenübertragung per Bluetooth/USB
  • Schnittstelle für Puls- und Trittfrequenz, Pulsmesser enthalten
Sigma
  • einfache Bedienung
  • grafisches Höhenprofil
  • Kompass-Navigation
  • Auswertung der Strecke per App
  • Plug and Ride

Weitere Hersteller

Neben den genannten Herstellern gibt es noch eine Vielzahl weiterer auf dem Markt, die sich teilweise ebenfalls durch hochwertige Produkte auszeichnen – sowohl im Bereich des Diebstahlschutzes als auch für die Navigation und das Routen-Tracking.

  • BikeLogger
  • FahrradJäger
  • Antitheft Tracker
  • Incutex
  • TiProNet
  • PAJ
  • Troja Bike
  • SAR-mini
  • eyeCam
  • REXbike

4 beliebte Fahrrad GPS Tracker

Bei Kunden sind vor allem Allround-Modelle beliebt, die sich durch diverse Einsatzmöglichkeiten auszeichnen. Bestnoten im Bereich des Diebstahlschutzes erzielt auch hier das Gerät von velocate.

TKMARS Starker Magnet GPS-Tracker

( Rezensionen)
TKMARS Starker Magnet GPS-Tracker

Besonderheiten

  • Echtzeit-Tracking
  • Geo-Fencing
  • einfache Befestigung mit Magnet
  • Live-Verfolgung auf Telefon oder Webseite
Der Tracker von TKMARS ist hinsichtlich seiner Einsatzbereiche ein wahres Multitalent. Dank der einfachen Anbringung mittels Magnet bleibt die Nutzung nicht nur auf Räder beschränkt, sondern auch Autos und Motorräder lassen sich über die Echtzeit-Positionierung einfach wiederfinden. Die Li-Ionen-Batterie verspricht dabei in Kombination mit dem Low-Power-Schlaf eine lange Lebensdauer von bis zu 90 Tagen im Stand-by-Modus, das wasserdichte Gehäuse schützt zuverlässig vor Schmutz und Spritzwasser. Der Geo-Zaun bietet dir darüber hinaus die Möglichkeit, einen Bewegungsradius für dein Gerät einzustellen. Zum Betrieb ist eine SIM-Karte für das 2G-Netzwerk erforderlich, wobei der Hersteller E-Plus oder O2 empfiehlt. Kunden schätzen an dem Gerät die vielseitigen Einsatzbereiche, die lange Akkuleistung und die genaue Ortung. Lediglich die Inbetriebnahme der App und SIM-Karte gestaltet sich dabei für einige Menschen als schwierig.
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velocate vc|one Fahrrad GPS Tracker mit App

( Rezensionen)
velocate vc|one Fahrrad GPS Tracker mit App

Besonderheiten

  • einfache Konfiguration und Bedienung per App
  • Bluetooth-Nahortung
  • automatische Aufladung über Dynamo
  • europaweites Tracking
Dieses Produkt findet sich auf vielen Webseiten als Testsieger wieder. Der Tracker tarnt sich hier als Rücklicht. Bei Bewegung erhält der Besitzer umgehend eine sms auf das Mobiltelefon, wobei auch eine permanente Überwachung per App oder Webseite möglich ist. Im näheren Umfeld kannst du dein Fahrrad sogar ohne GPS ganz einfach per Bluetooth-Nahortung wiederfinden. Besonders praktisch gestaltet sich auch die Aufladung des Akkus über den Dynamo beziehungsweise bei E-Bikes über deren Batterie, sodass du dir keinerlei Gedanken machen brauchst, dass der Tracker irgendwann leer sein könnte. Bei einem Diebstahl kann die Polizei über den integrierten Fahrradpass direkt eingebunden werden. Der Datentarif beinhaltet bereits die Abdeckung für alle EU-Länder, doch theoretisch ist eine weltweite Ortung möglich. Kunden schätzen den Funktionsumfang des Geräts komplett. Lediglich die Aufladung über das Dynamo, das entweder nur nachts funktioniert oder man auch tagsüber mit Licht fahren müsste, führt zu geringen Einschränkungen bei der Zufriedenheit.
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PAJ GPS Allround Finder

( Rezensionen)
PAJ GPS Allround Finder

Besonderheiten

  • bereits integrierte SIM-Karte
  • Akku mit ca. 20 Tagen Laufzeit
  • verschiedene Alarmfunktionen
  • zahlreiche Anwendungsgebiete
  • weltweite Live-Ortung
Das Gerät verfügt über einen exzellenten Empfang und eignet sich für zahlreiche Einsatzbereiche. Die weltweite Live-Ortung ist über die kostenlose App möglich, wobei die SIM-Karte bereits integriert ist und nach der Online-Registrierung eine sofortige Inbetriebnahme ermöglicht. Der Monats- beziehungsweise Jahresbeitrag bietet eine Abdeckung von mehr als 100 Ländern weltweit bei vollster Kostenkontrolle. Neben der sms-Mitteilung verfügt das Gerät zusätzlich über zahlreiche individuell nutzbare Alarmfunktionen. Kunden zeigen sich mit der Akku-Laufzeit von ca. 3 Wochen sehr zufrieden, die Inbetriebnahme wird als unkompliziert hervorgehoben und auch die vielseitige Einsetzbarkeit erscheint positiv. Allerdings ist die Größe fast zu groß, um unauffällig an einem Fahrrad verbaut zu werden und eignet sich deshalb eher für das Routen-Tracking, weniger als Diebstahlschutz für Räder.
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TrackerID GPS Sender Fahrrad

( Rezensionen)
TrackerID GPS Sender Fahrrad

Besonderheiten

  • Tracker im Flaschenhalter
  • Live-Tracking
  • kostenlose App
  • lange Akku-Laufzeit
Dieses Modell zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit von 6 Monaten im Stand-by-Modus aus. Bei Bewegung prüft das Gerät, ob das passende Smartphone oder der Transponder in der Nähe ist und liefert bei unbefugter Bewegung eine Push-Nachricht auf das Handy. Zudem ist die Positionsbestimmung per Mobilfunknetz oder GPS möglich, wobei du die passende Mikro-SIM-Karte separat erwerben musst. Der Akku meldet sich bei niedrigem Akkustand eigenständig, sodass du nie Gefahr läufst, dass die Funktion eingeschränkt ist, wenn du das Laden mal vergessen hast. Der Tracker-ID begeistert mit seiner Funktionalität und der genialen Einbauweise im Flaschenhalter des Rads Kunden und Experten gleichermaßen. Probleme gibt es lediglich bei der relativ komplizierten Installation und einer fehlenden Nutzbarkeit im O2-Netz. Ansonsten ist das Gerät ideal, um dein Eigentum vor unbefugtem Entwenden zu schützen.
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Kaufkriterien für einen GPS-Tracker

GPS-Tracker kannst du im Elektronik-Fachmarkt, im Fahrradhandel oder Online erwerben. Vor dem Kauf lohnt sich ein Vergleich hinsichtlich #preis und Ausstattungsmerkmalen.

KriteriumHinweise
Größe / Leistung
  • Größe und Gewicht
  • Ort der Anbringung bzw. Einsatzbereich
Eigenschaften
  • Akku-Laufzeit
  • Spritzwasserschutz
  • mit/ohne SIM-Karte
Zusatzfunktionen
  • Geo-Zaun, Notfalltaste, Geschwindigkeitsalarm, Batteriealarm, automatische Abfrage, Energiesparmodus

Weitere Optionen zum Schutz des Fahrrads

Ein GPS-Tracker erlaubt das gezielte Auffinden, wenn das Bike gestohlen wurde. Noch besser ist natürlich, wenn es erst gar nicht so weit kommt. Deshalb empfehlen sich parallel dazu weitere Schutzmaßnahmen:

  • ein vernünftiges Schloss verwenden
  • gegebenenfalls ein Zweitschloss nutzen
  • das Fahrrad an einem festen Bauteil anschließen
  • Schloss nicht in Bodennähe anbringen (das erleichtert die Arbeit mit einem Bolzenschneider)
  • an gut frequentierten Orten abschließen
  • auch im Keller oder Hinterhof anschließen
  • wechselnde Stellplätze nutzen
  • Fahrrad codieren für Wiedererkennungswert
  • Modell ohne bekannten Markennamen nutzen
  • Sattel beim Abstellen entfernen

Abschluss einer Fahrradversicherung – ein Vergleich lohnt

Einen direkten Schutz gegen Diebstahl bietet der Abschluss einer Fahrradversicherung zwar nicht. Dennoch reduziert sich so eventuell der Frust über den materiellen Verlust. Manchmal sind Räder direkt in der Hausratsversicherung mitversichert beziehungsweise lässt sich die Versicherung dahingehend optimieren. Für das Leben in der WG oder bei einem teuren Rad reicht das leider nicht immer aus. Hier greift eine separate Fahrradversicherung mit deutlich mehr Leistungen, als im Falle eines Diebstahls. Auch ein Reparaturschutz besteht und ein Ausgleich bei Vandalismus oder Teilediebstahl ist enthalten.

Hier ist es wichtig, vorab einen gründlichen Vergleich zu starten. Die Preisunterschiede sind ebenso beträchtlich wie das Leistungsangebot. Sind die meisten Räder EU-weit gegen Diebstahl, Unfall- du Sturzschäden sowie Vandalismus abgesichert, versichern längst nicht alle Anbieter Schäden, die aus Verschleiß, Material- oder Produktionsfehlern resultieren.

Tipp: Wer eine separate Versicherung abschließt, sollte sich auch mit den Leistungen vertraut machen und die Konditionen beachten, damit die Versicherung im Schadensfall auch greift. Dazu gehört das konsequente Anschließen ebenso wie ein Nachweis über den Wert.

Fazit

GPS-Tracker sind ein äußerst sinnvolles Tool, um Fahrräder und andere bewegliche Gegenstände zu orten. Das prädestiniert sie für Einsatzbereiche wie den Diebstahlschutz, der gerade bei den geringen Erfolgsquoten im Bereich gestohlener Fahrräder sinnvoll erscheint. Die Geräte arbeiten zuverlässig und sind bauartbedingt auf den ersten Blick nicht zu erkennen, was das Wiederauffinden wahrscheinlicher gestaltet, wenn dein Fahrrad verloren geht. Zahlreiche Zusatzfunktionen wie das Routen-Tracking bieten jedoch auch einen attraktiven Einsatzbereich, um Radtouren im Nachhinein auszuwerten.

Weitere Infos

Wie GPS-Tracker gegen Diebstahl schützen:

Verfolgung von Fahrraddieben per GPS:

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